Head Orchestra heißt das 3. Album, zu dem Tom Lüneburger sagt: „Kopfkino. Der immerwährende Film im Kopf. Das ewig spielende Orchester der Gedanken. Wohin mit all dem Getöse? Ab ins Studio und raus damit. Meine Songs entstehen sehr reduziert und oft höre ich das Orchester dazu. Diesmal sollte es mitspielen“.

In den zurückliegenden zwei Jahren hat Tom jede Menge Musik zusammengetragen, aber fast alle Stücke des neuen Albums sind im letzten Sommer entstanden, den er mit ein paar Freunden in einem alten Landhaus mitten im Nirgendwo verbracht hat. Fast drei Monate Stille, heiße und sternklare Nächte, zu viel Rotwein, viel zu viele Zigaretten. Ohne die Möglichkeit der Ablenkung, immer konfrontiert mit dem eigenen Ich. Anstrengend und intensiv, aber auch lehrreich und produktiv. Atmosphärische, klar strukturierte Songs, melancholisch, aber am Ende doch auch immer mit dem Versuch der Versöhnung. Mehr Pop. Mehr Tiefe.

Das Thema des Albums „Head Orchestra“ ist Verlust. Es geht um die Auseinandersetzung mit Angst und Schmerz, dem wandeln auf dem schmalen Grat zwischen wehmütiger Melancholie und völliger Verzweifelung. Wenn alles zu viel wird. Über die Konfrontation mit Situationen und Geschehnissen, die kaum auszuhalten sind, die die eigene Kraft übersteigen, und am Ende die stets immergleiche Frage aufwerfen: Was bleibt ? Es geht um loslassen, neu anfangen und die Suche nach dem ganz eigenen Weg. Aufgeben ist keine Option. Niemals.

Losing you: Der zentrale Song des Albums, der thematisch über der gesamten Platte schwebt. Den wichtigsten Menschen zu verlieren. Und nichts, aber auch gar nichts dagegen tun zu können. Es bleibt nur ohnmächtiges zuschauen, lautes schweigen, die Angst, sich selbst dabei zu verlieren. Und die bittere Erkenntnis, dass nichts wirklich Bestand hat. „Wenn du es nicht bist, soll es auch niemand anderes sein.“

Stop and turn around: Eine Insel im Atlantik, weit, weit von zu Haus. Der ewig peitschende Westwind. Ein Versuch, den negativen Gedanken zu entwischen, einen neuen Anfang zu finden. Mit dem Surfbrett aufs Wasser, so wie immer, doch dieses mal ganz allein. Es gelingt nicht, die Sehnsucht ist zu groß, zu allgegenwärtig. Egal wie weit du auch fährst, du nimmst dich immer mit, kannst nicht vor der Wahrheit fliehen. Es muss weitergehen, ob du willst oder nicht. „Halte ein. Dreh dich ein letztes mal mit mir um. Nichts kann uns retten, wir sind allein auf offener See.“

If you were here: Ein großes, verlassenes Landhaus mitten im Nirgendwo. Weit weg von der großen Stadt, weg von all dem Lärm, der Hektik, dem doch irgendwie gewollten Chaos, der kreativen Unruhe. Ganz allein, das unbekannte Haus, mit seinen unbekannten Bewohnern und Geräuschen. Die weiten Felder, das kleine Studio, die Suche nach guten Ideen. Und dann die Angst vor der Dunkelheit, vor der Einsamkeit, keinen Schlaf zu finden. Der Puls geht schneller, der Kopf dreht sich. Ich schließe meine Augen, denke an dich, beginne wieder ruhig zu atmen. „Wenn du jetzt hier wärst, müsste ich die Dunkelheit nicht fürchten.“

„Die schönste traurige Stimme Berlins“, hat mal jemand über Tom Lüneburger gesagt. Melancholie als Lebensgefühl, das man gestalten kann. Ich bin was ich bin und versuche das Beste daraus zu machen. Sich selbst annehmen, sich zu trauen etwas von sich zu zeigen, ohne dabei Fotos vom Zähneputzen zu twittern.

Es wird wieder Zeit für die Strasse, der eigentlichen Heimat eines rastlosen Musikers. Mit der Rückkehr an Orte, an denen man zwar schon oft war, aber mit dem Ziel, die Dinge nicht einfach zu wiederholen, sondern die Zuhörer einzubinden, teilhaben zu lassen. Durch die Musik, aber auch durch schöne Pointen und unterhaltsame Geschichten. Lachen und weinen.

Tom Lüneburger hat sich seinen Platz in der deutschen Musiklandschaft vor allem erspielt. 250 Konzerte zu den beiden Alben „Good Intentions“ und „Lights“, viele davon ausverkauft, zeugen von enormen Spielfreude. Dabei war es ganz egal ob vor 10.000 Leuten als Support der letzen Silbermondtour in den großen Arenen des Landes, oder auf den eigenen Clubtourneen. Es geht um Anspruch, Leidenschaft und den Willen, Menschen mit dem was man tut, zu berühren. Im Idealfall sogar dazu zu bewegen, nicht nur die Tapete, sondern wenigstens die Farbe oder noch besser der Maler selbst zu sein. TOM LÜNEBURGER

Die Zahlen:
10.000 Besucher der Konzerte der „Lights“ Tour – 2012 / 2013
16.000 verkaufte Alben „ Good Intentions“ & „ Lights“
250 Konzerte insgesamt
Support der „Himmel auf“ - Tour von Silbermond vor knapp 150.000 Besuchern
Die erste Single “We are one“ vom Album „Lights“, ein Duett mit Stefanie Kloß von Silbermond, erreichte Platz 82 der Singlecharts und Platz 116 der Airplaycharts. Das Video zum Song wurde auf Youtube 285.000 mal angesehen, auf myvideo 184.000 mal.

Biografie:
Tom Lüneburger wurde in Potsdam Babelsberg geboren. Ab dem 2.Lebensjahr lebt er in Berlin - Friedrichshain und nachdem sein Vater, der auch Musiker ist, die DDR verlassen hat, siedelt Tom im Zuge einer Familienzusammenführung 1978 nach Westberlin über. Er verbringt einen Großteil seiner Kindheit und Jugend in der Nähe von Freiburg im Schwarzwald. Im Alter von 22 Jahren kehrt er nach Berlin zurück und es folgen die ersten ernsthafteren musikalischen Schritte.

Tom lernt Stoffel und Ben kennen und die drei gründen die Band myballoon, die 1999 den Emergenza - Wettbewerb und anschließend sogar das Europafinale in Hamburg gewinnt. Man unterschreibt bei Turbobeat / BMG einen Plattenvertrag und im Jahre 2000 erscheint mit Perfect View der erste Longplayer von myballoon mit dem Radiohit „On my way“. Es folgen unzählige TV - Auftritte, Promotiontermine und Konzerte u.a. auch in Austin Texas, New York und sogar im legendären Whiskey a Gogo in Los Angeles. Man spielt knapp 200 Konzerte im Jahre 2000 u.a. Rock am Ring, Rock im Park, Bizarre Festival, ist als Support für die Guano Apes - Europatour in Italien, Portugal, der Schweiz und Tschechien unterwegs. Nach dem 2.Album „Between here and away“ 2003 ( Gun Records / BMG ) löst sich die Band aus verschiedensten Gründen Anfang 2006 in aller Freundschaft auf.

Doch Tom bleibt nicht untätig und geht neue, eigene Wege. Viele intensive und authentische Songs entstehen. Sein Markenzeichen sind eine Gitarre, eine außergewöhnliche Stimme mit hohem Wiedererkennungswert und großartige Songs. Mit neuem Management und dem Produzenten Giovanni Nicoletta ( u.a. Apparat ) beginnt er im Herbst 2008 mit den Aufnahmen zu seinem ersten Soloalbum „Good Intentions“. Zunächst in seinem, zum Studio umfunktionierten Schlafzimmer, später mit der Unterstützung versierter Musiker im Berliner Studio Chez Cherie. Das Album wird im März 2010 veröffentlicht und erhält sehr gute Kritiken. „Ein großartiges Album, das sich in jeder Hinsicht und durchgängig auf echtem Weltklasse-Niveau bewegt. Songwriterpop der Extraklasse von der schönsten traurigen Stimme Berlins. Unaufdringlich, charmant und gefühlsmäßig ergreifend “. Mit diesen Worten beschreibt die Presse treffend Tom´s Musik. Viele große Radiosender spielen die Songs vom ersten Album, das Video zu Good Intentions läuft auf diversen Fernsehsendern.

Nach über 120 Konzerten zum ersten, hoch gelobten Album „Good Intentions“ und mehreren erfolgreichen Tourneen in Deutschland und Europa, geht Tom Lüneburger im Januar / Februar 2012 wieder auf große Tour zum 2.Album „Lights“. Die erste Single „We Are One“, ein Duett mit Stefanie Kloß, der Stimme von Silbermond, sorgt für reichlich Aufsehen in den Medien und wird Tom´s bisher beste Platzierung in den deutschen Verkaufscharts. Pünktlich zum Tourstart erscheint im Januar 2012 das neue Album “Lights“ und das ist wiederum fein instrumentalisierter und arrangierter Songwriterpop. Im Mai 2012 supportet Tom erfolgreich die Europatour von Silbermond in Paris, London, Brüssel und Amsterdam und spielt zusammen mit der Band das Duett „We are one“. Im November/Dezember 2012, bei der großen Tour von Silbermond durch die Arenen des Landes, begeistert er die Massen und präsentiert seine Songs vor fast 150.000 Menschen. Die 2.Single „Tonight“ vom Album „Lights“ erscheint am 30.November 2012 und die eigene Tour als Headliner folgt von Februar - April 2013. Diverse Termine sind ausverkauft und es gibt reichlich Zusatzshows. Am 11.10.2013 erscheint mit „The Driven Man“ die 3.Single und mit 23 Konzerten in Deutschland wird die Lights – Tour im Herbst 2013 abgeschlossen. Tom Lüneburger hat mittlerweile fast 16.000 Alben verkauft und sich in der deutschen Musiklandschaft einen guten Namen erspielt. Das 3.Album „Head Orchestra“ wurde im Januar 2015 veröffentlicht.

www.tomlueneburger.com

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